| EKP - eine gute Idee!
Seit 1977 gibt es das Eltern-Kind-Programm (EKP) unter dem Titel
"Praxisnahe Elternbildung" in der Trägerschaft des
Kath. Kreisbildungswerkes Regen e.V. im Landkreis Regen.
Mit seinem praxis- und situationsorientierten Ansatz ist es inzwischen
zu einer Grundsäule der Eltern- und Familienbildung geworden.
Junge Mütter und Väter suchen in unserer pluralistischen
und sich ständig verändernden Welt neue Orientierung,
denn erzieherische Verhaltensweisen der eigenen Elterngeneration
können heute nicht mehr fraglos übernommen werden.
Die entscheidenden Erziehungseinflüsse gehen aber auch heute
von der Familie aus!
Die EKP-Gruppe kann das Hineinwachsen der Eltern in ihre Aufgabe
sinnvoll anbahnen, begleiten und unterstützen.
Die Gruppen sind ein Angebot für alle Mütter und Väter,
die in engem Kontakt mit anderen Eltern und ihren Kindern Orientierungshilfen
für die Erziehung ihrer eigenen Kinder bekommen wollen. Jeder
kann beobachten, sich erleben, etwas Neues ausprobieren und darüber
mit anderen Teilnehmern und der Leiterin sprechen.
Das gezielte MITEINANDER-TUN und MITEINANDER-ERLEBEN in den wöchentlichen
Gruppentreffen, das reflektierende Elterngespräch, verbunden
mit weiterführenden Erziehungsthemen und aktuellen Erziehungsfragen,
sind die wesentlichen Grundelemente unserer Bildungsarbeit im Langzeit-Seminar
"PRAXISNAHE ELTERNBILDUNG"
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EKP - eine Chance für
die Pfarrgemeinde
Mit der Geburt eines Kindes stellen sich auch für kirchenferne
und zweifelnde Eltern religiöse Fragen neu. Über die Frage
der Taufe, die religiöse Erziehung der Kinder, die Feier der
Kirchenfeste, setzen sich viele Eltern wieder mit dem eigenen Glauben
auseinander. Das EKP in der Gemeinde, das junge Familien in der
Ganzheit ihrer Lebensbezüge anspricht, ist eine große
Chance für die Pfarrei, mit jungen Familien im Gespräch
zu bleiben, bzw. ins Gespräch zu kommen.
EKP - eine Chance für die Beteiligten
In den EKP-Gruppen begeben sich alle - Mütter, Väter,
Kinder und die Leiterin - gemeinsam auf den Weg. Jeder ist daher
für das Weiterkommen mitverantwortlich. Die lange Zeit miteinander
- oft 2-3 Jahre - macht viele Entwicklungen möglich, die von
qualifizierten Gruppenleiterinnen sensibel und couragiert begleitet
werden.
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